Neuigkeiten/Presse
17.09.2019, 09:08 Uhr
CDU-Generalsekretär Manfred Pentz: „Oberbürgermeister Feldmann schadet erheblich der Stadt Frankfurt“
Zum Verhalten des Frankfurter Oberbürgermeisters Peter Feldmann (SPD) zur IAA-Eröffnung äußert sich der Generalsekretär der CDU Hessen, Manfred Pentz, wie folgt: „Der Oberbürgermeister schadet mit seinem Verhalten erheblich der Stadt Frankfurt. Er agiert allein aus medialer Selbstinszenierungssucht, zum Nachteil der Mainmetropole und der gesamten Region.“ 
Mit seinem auf der IAA nie vorgesehenen Redebeitrag, hat sich Peter Feldmann sehr kritisch gegenüber der Automobilindustrie geäußert, die seit 70 Jahren die Stadt Frankfurt mit der Ausrichtung der IAA bereichert. Die wichtigste europäische Messe der gesamten Branche ist auch für die Messe Frankfurt, deren Aufsichtsratsvorsitzender der Oberbürgermeister ist, ein Aushängeschild und eine der größten Veranstaltungen. Zudem ist die Automobilbranche gerade in Deutschland einer der wichtigsten Wirtschaftszweige, der 13 Prozent der gesamten Wirtschaftsleistung der Bundesrepublik erbringt und der insgesamt 1,8 Millionen Arbeitsplätze sichert. „Die Selbstinszenierung steht im Mittepunkt von Feldmanns Politik. Damit riskiert er fahrlässig den Fortbestand des IAA-Standortes Frankfurt. Die Menschen in der Stadt und der Region sind ihm dabei egal. Eigentlich müsste er für dieses Verhalten seine Konsequenzen ziehen“, zeigt sich Pentz unverständlich über das Vorgehen des Oberbürgermeisters. 
 
Dabei sei es nicht das erste Mal, dass Feldmann schädlich agiere. „Peter Feldmann wirkt in vielen Belangen destruktiv. Am Frankfurter Flughafen, dem Herzmuskel der gesamten Region, arbeiten über 81.000 Menschen. Peter Feldmann hält es als Aufsichtsratsmitglied der Fraport AG nicht für nötig, an wichtigen Aufsichtsratssitzungen teilzunehmen. In seiner Position ist das unverantwortlich“, stellt Generalsekretär Pentz fest. „Zudem habe ich von Herrn Feldmann noch nie ein positives Wort zur Finanzwirtschaft sagen hören, die mit ihren rund 66.000 Mitarbeitern in Banken, Versicherungen und Finanzdienstleistungen ebenfalls eine tragende Säule der Wirtschaft in Frankfurt ist.“
 
„Die Automobilbranche befindet sich im Wandel und wir müssen gemeinsam einen vernünftigen und wirtschaftlichen Weg in die Zukunft der Mobilität finden, anstatt die Industrie anzugreifen. Vor allem sollten wir dafür kämpfen, Frankfurt als den traditionellen Standort der IAA zu erhalten. Sollte der Messestandort Frankfurt jemals in Frage gestellt werden, ginge dieser schwere Verlust für die Stadt klar auf Peter Feldmanns Konto“, so Pentz abschließend.