Neuigkeiten/Presse
05.11.2020, 13:51 Uhr
CDU Darmstadt-Dieburg begrüßt Führungsentscheidung bei einem Bundesparteitag Mitte Januar 2021
Mehrheit empfiehlt Friedrich Merz als neuen CDU-Bundesvorsitzenden
„Die Absage des Bundesparteitags am 4. Dezember 2020 in Stuttgart ist unter den gegenwärtigen Umständen richtig. Allerdings müssen wir zeitnah unsere Führungsfrage klären. Deshalb begrüßt der CDU-Kreisvorstand Darmstadt-Dieburg die Festlegung auf einen Bundesparteitag im Januar. Mit großer Mehrheit empfiehlt der Kreisvorstand seinen Delegierten auf dem nächsten Bundesparteitag, Friedrich Merz zum neuen Bundesvorsitzenden zu wählen“, berichtet der CDU-Kreisvorsitzende Gottfried Milde von einem Beschluss des Kreisvorstandes aufgrund einer Initiative der Jungen Union. 
Die CDU Darmstadt-Dieburg stellt auf dem Bundesparteitag drei bis vier der 1.001 Delegierte. „Wir haben diese Empfehlung nach einer intensiven Debatte im Kreisvorstand auch noch einmal mit unseren 23 Stadt- und Gemeindeverbänden abgestimmt. Diese folgen dem Vorschlag mit großer Mehrheit“, so Milde weiter. „Wir haben bisher drei kompetente Kandidaten mit Armin Laschet, Friedrich Merz und Norbert Röttgen, die alle die CDU als Bundesvorsitzender führen könnten. Auf den nun beginnenden digitalen Kandidatenprozess der Bundespartei sind wir sehr gespannt und rufen unsere Mitglieder dazu auf, daran aktiv teilzunehmen.“ 
 
Die öffentliche Debatte der letzten Tage schade der Union. „Daher sind wir froh, dass sich die drei Kandidaten gemeinsam mit dem Generalsekretär der Bundespartei darauf einigen konnten, Mitte Januar 2021 eine neue Bundesvorsitzende oder einen neuen Bundesvorsitzenden zu wählen“, freut sich Milde. „Notwendige Gesetzes- und Satzungsänderungen müssen dafür auf den Weg gebracht werden, damit wir einen rechtlich und satzungsmäßig korrekten Bundesparteitag durchführen können.“ Die Christdemokraten sind dabei für digitale Angebote, aber auch eine Briefwahl offen, wenn eine Präsenzveranstaltung – auch an verschiedenen Orten gleichzeitig – nicht durchführbar ist. 
 
„Nach der Personalentscheidung an der Parteispitze müssen wir gemeinsam – auch mit unserer Schwesterpartei CSU – und alle an einem Strang ziehend, in die Wahlkämpfe 2021 gehen. Gerade in der aktuellen Corona-Pandemie stehen wir vor großen gesellschaftlichen und wirtschaftlichen Herausforderungen“, ruft Milde abschließend auf. Im Frühjahr 2021 stehen neben der Kommunalwahl in Hessen, u. a. die Landtagswahlen in Baden-Württemberg und Rheinland-Pfalz, im Sommer die Landratswahl im Landkreis Darmstadt-Dieburg und im September die Bundestagswahl an.