CDU Kreisverband Darmstadt-Dieburg

Würdigung für zwei „Mütter“ des Grundgesetzes

Kreis-Koalition legt Namen für zwei neue Schulen fest

Um den Schülerinnen und Schüler im Landkreis eine gute Lernumgebung zu schaffen, legt die Kreiskoalition aus SPD und CDU mit ihrem Ersten Kreisbeigeordneten Lutz Köhler einen besonderen Fokus auf den Schulbau und die Schulentwicklung. In diesem Zuge entstehen zeitnah zwei weitere Schulen im Landkreis. Für die weitere Planung der Grundschule in Babenhausen und der Förderschule in Pfungstadt ist es wichtig, diese baldmöglichst zu benennen.

Foto: CDU/Christiane LangFoto: CDU/Christiane Lang

Bei der Diskussion über die Schulnamen waren sich beide Fraktionen einig, dass diesmal zwei Frauen Namensgeberinnen der Schulen werden sollen. Die Wahl fiel auf zwei „Mütter“ des Grundgesetzes, die vor allem aktiv für die Aufnahme der Gleichberechtigung im Grundgesetz gekämpft haben. Die neue Grundschule in Babenhausen soll nach dem Willen der Kreiskoalition von SPD und CDU den Namen „Elisabeth-Selbert-Schule“ tragen, die Förderschule mit dem Förderschwerpunkt geistige Entwicklung in Pfungstadt soll nach Helene Weber benannt werden. Dies beschloss die Koalition aus SPD und CDU im Kreistag Darmstadt-Dieburg in ihren jeweiligen Fraktionssitzungen. 


Die neue „Elisabeth-Selbert-Schule“ in Babenhausen wird auf der Konversionsfläche „Kaisergärten“ entstehen und voraussichtlich zum Schuljahr 2026/27 in Betrieb genommen werden. Benannt wird die Schule nach einer Politikerin der SPD, die als Abgeordnete im Parlamentarischen Rat 1948/1949 an der Formulierung des Grundgesetzes mitgewirkt und sich hierbei um die Aufnahme der Gleichberechtigung verdient gemacht hat. 


Für die für das Schuljahr 2024/25 geplante neue Förderschule mit dem Schwerpunkt geistige Entwicklung in Pfungstadt wurde Helene Weber als Namenspatronin ausgewählt. Helene Weber, Mitglied für die CDU im Parlamentarischen Rat, setzte sich dort auch für die Aufnahme des Satzes „Männer und Frauen sind gleichberechtigt“ ein. 


„Mütter des Grundgesetzes“ werden die vier Frauen genannt, die neben den 61 Männern des Parlamentarischen Rates 1948 das Grundgesetz für die Bundesrepublik Deutschland erstellten. „Mit den neuen Schulnahmen wollen SPD und CDU ein Zeichen für die Demokratie setzen und an zwei der Frauen erinnern, die sich bei der Erarbeitung eingebracht haben“, erklärt die bildungspolitische Sprecherin der CDU-Fraktion Heidrun Koch-Vollbracht. Ihre Kollegin der SPD-Fraktion, Petra Kutzer, betont, dass ohne diese Frauen der Satz „Männer und Frauen sind gleichberechtigt“ wohl heute nicht im Grundgesetz stehen würde.